E-Mountainbike: 7 Aspekte, die Sie beim Kauf beachten sollten

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Ein E-Mountainbike ist der perfekte Begleiter bei Touren durch die Natur, auf Wald- und Forstwegen oder am steilen Abhang hinunter. Um dem Fahrspaß noch mehr einzuheizen, entscheiden sich viele Sportler und Sportlerinnen für eine motorisierte Unterstützung. Immer mehr kommt das E-Mountainbike in Trend. Doch worauf gilt es beim Kauf zu achten? Welche Aspekte spielen, neben der Motorisierung des Bikes, eine entscheidende Rolle?

Unverzichtbare Tipps für den E-Bike

Seriösen Online-Shop finden

Möchten Sie das E-Mountainbike online bestellen, gilt es einen seriösen Onlineshop zu finden. Dieser sollte Ihnen neben einem breitgefächerten Angebot vor allem sichere Zahlungsmethode bieten. Vom Paypal bis hin zu m Kauf auf Rechnung sollten Sie sich frei fühlen, Ihr Geld sicher nach Erhalt des Mountainbikes an den Verkaufenden zu übermitteln.

Mybikestore.de ist ein Onlineshop für E-Mountainbikes, welcher Ihnen nicht nur namhafte Mountainbikes mit Motor bietet, sondern auch durch diverse Zahlungsmöglichkeit, 30 Tage kostenlosen Rückversand sowie eine Servicehotline überzeugt.

Fullytail für steile Abfahrten

Eine entscheidende Frage befasst sich mit dem Aufbau des Mountainbikes. Hierbei gilt es Fully oder Hardtail zu unterscheiden. Bei einem E-Mountainbike in der Fully Ausführung bietet sich eine große Traktion. Das Fahrwerk ist schwer ausgelegt, sodass die Reifen bei einem Anstieg auf dem Boden fixiert werden.

Dies bietet Ihnen große Fahrsicherheit. Zudem mindert die Federung die Schläge stark, wenn Sie bergab fahren. Durch die optimale Reifenhaftung haben Sie bei steilen Abfahrten deutlich mehr Halt. So haben Sie die Möglichkeit, mehr Geschwindigkeit aufzunehmen.

Ein E-Mountainbike ohne eine gute Bremse geht nicht. (Foto: Shutterstock-gorillaimages)

Ein E-Mountainbike ohne eine gute Bremse geht nicht. (Foto: Shutterstock-gorillaimages)

Hardtail für den kleineren Geldbeutel

Hardtail hingegen beschreibt eine leichtere Konstruktion, die meist mit einem Gewicht unter 20 kg einhergeht. Durch eine geringe Ausführung der Technik profitieren Sie von einem minimierten Wartungsaufwand, geringeren Kosten in der Anschaffung und leichter Modifikation des E-Mountainbikes.

Die Sattelstütze beachten

Während der Fahrt den Sattel anpassen, gehört zum Mountainbike-Fahren dazu. Dies sollte auch beim E-Modell der Fall sein. Durch die Sattelstütze gelingt es Ihnen, vom Lenker aus die Sattelhöhe zu optimieren. Ob bergauf oder bergab – somit haben Sie ausreichend Bewegungsfreiheit.

Ein E-Mountainbike muss auch besondere Strecken problemlos meistern koennen. ( Foto: Shutterstock-gorillaimages)

Ein E-Mountainbike muss auch besondere Strecken problemlos meistern koennen. ( Foto: Shutterstock-gorillaimages)

Sicherheit geht vor – eine gute Bremse

Ein Mountainbike mit Motorisierung ist dafür ausgelegt, Sie bei steilen, rasanten Abfahrten zu begleiten. Wenn es schneller geht, müssen die Bremsen stark sowie zuverlässig greifen. Daher sollten Sie beim Kauf unbedingt auf diesen Aspekt achten. Zunächst darf die Bremse auch bei langen Bremsvorgängen nicht überhitzen. Zudem sollte sie einen Scheibendurchmesser von 180 bis 200 mm bieten.

Reifen für Grip und Fahrvergnügen

Der gute Rollwiderstand ist bei einem E-Mountainbike doppelt wichtig. Zum einen sorgt er für einen guten Halt am Boden, der Ihnen eine lockere, angenehme Fahrt beschert. Zum anderen sorgt ein optimierter Widerstand für eine geringere Belastung des Motors. Ihr Akku wird damit geschont und hält für längere Strecken an.

Die Übersetzung beachten

Last but not least sollten Sie die Übersetzung ins Auge fassen. Wenn Sie sich für den Onlinekauf entschieden haben, gilt es, die Anzahl der Gänge genauer zu berücksichtigen. Je steiler die Hometrails sind, desto leichter müssen die Gänge gewählt werden können.

Timing ist alles: Viele Details führen zum perfekten Bike

Bei der Wahl des passenden E-Mountainbikes kommt es nicht nur auf den Biketyp und auf die Größe an. Vielmehr muss vor dem Kauf auch die Qualität der einzelnen Bikes berücksichtigt werden. Daher sollte jeder Kaufinteressent unbedingt vorab Testergebnisse ansehen und danach seine Auswahl treffen. Doch auch weitere Punkte sind relevant, wobei sich diese weniger um das Bike selbst und um die Größe sowie Qualität drehen, sondern eher um den Einkauf selbst.

Wer ein E-Mountainbike gebraucht kaufen möchte, der sollte es bei einem Fachhändler erwerben ( Foto: Shutterstock-Andrey_Popov )

Wer ein E-Mountainbike gebraucht kaufen möchte, der sollte es bei einem Fachhändler erwerben ( Foto: Shutterstock-Andrey_Popov )

Besser beim Fachhändler als online kaufen?

Sicherlich sind die Preise für E-Mountainbikes im Internet günstiger und auch die einzelnen Modelle lassen sich besser miteinander vergleichen. Allerdings sollten Neueinsteiger unbedingt auf eine professionelle Beratung setzen. Diese wiederum ist nicht in jedem Onlineshop gegeben, teilweise haben die Kundenbetreuer am Telefon mehr Ahnung vom Verkauf als von den Bikes an sich.
Der Fachhändler vor Ort kann auf Wunsch ebenso das ausgewählte Modell bestellen und ermöglicht sogar eine Probefahrt.

Hier können Sitzposition und Fahrgefühl direkt erlebt werden. Und noch einen Vorteil hat der Fachhändler: Er bietet meist den kompletten Service vor Ort an. Das heißt, dass das Bike auch in die Werkstatt oder zur Durchsicht gegeben werden kann. Oftmals wird es sogar von zu Hause abgeholt. Allerdings muss auch gesagt werden, dass seriöse Fahrradhändler mit angeschlossener Werkstatt ebenfalls diesen Service anbieten.

E-Mountainbike gebraucht kaufen?

Angesichts der Preise von mehreren Tausend Euro für ein hochwertiges E-Mountainbike stellen sich viele angehende Biker die Frage, ob es nicht auch ein gebrauchtes Rad tut. Empfehlenswert ist das allerdings nur für Biker mit ausreichender Erfahrung und Fachkenntnis. Denn nicht immer lässt sich auf den ersten Blick erkennen, ob das Bike wirklich gut ist oder ob versteckte Mängel vorhanden sind. Sind einzelne Komponenten nicht stimmig, kann ein Laie das nur schwer beurteilen.

Daher: Ein gebrauchtes E-Mountainbike bitte nur kaufen, wenn das technische Verständnis vorhanden ist. Bei der Auswahl des passenden Bikes sollte nie der Preis an oberster Stelle stehen!

Das richtige Timing beim Kauf

Nicht nur beim Fachhändler, sondern auch online gibt es bestimmte Zeiten, die bei einem Fahrradkauf besser gemieden werden sollten. Das sind zum Beispiel:

  • die Tage vor Ostern (bis zu vier Wochen vor dem Fest)
  • ein bis zwei Wochen vor der Haupturlaubszeit im Sommer
  • erste warme Tage im Jahr
  • Samstage im Frühling und frühen Sommer

Das Problem: Zu diesen Zeiten entdecken viele Menschen ihre Liebe zum Zweirad neu oder sind auf der Suche nach einem passenden Geschenk. Auch ein warmer Herbst kann sich negativ auf die verfügbare Auswahl der E-Bikes auswirken. Zudem haben die Fachhändler bzw. Servicemitarbeiter der Onlineshops dann oft nur wenig Zeit, um eine umfassende und ruhige Beratung anzubieten. Zu groß sind Stress und Zeitdruck und dann hilft es auch nichts, selbst gut vorbereitet zu sein.

Ideal sind die Wintermonate und hier vor allem die Tage unter der Woche, denn dann ist in der Regel wenig los und die Berater haben genügend Zeit. Dann können auch die Vor- und Nachteile einzelner E-Bikes ausführlich erläutert werden. Außerdem wirkt sich die Jahreszeit auf den Preis aus, der zu dieser Zeit meist niedriger ist als in den Stoßzeiten.

Für ein E-Mountainbike kann man viel Geld investieren ( Foto: Shutterstock-Umomos )

Für ein E-Mountainbike kann man viel Geld investieren ( Foto: Shutterstock-Umomos )

Preisklasse definieren

Bei E-Mountainbikes gilt: Nach oben ist alles offen! Allerdings muss ein Hobby-Biker nicht zwingend das teuerste Mountainbike kaufen. Auf Qualität sollte aber jeder setzen und so beginnen gute Einsteiger-Bikes meist bei 1.000 Euro. Derartige Fahrräder sind ausreichend ausgestattet und bieten den nötigen Fahrkomfort sowie alle sicherheitsrelevanten Zubehörteile.

Vor allem auf die Federgabel sollte geachtet werden, diese ist wichtiger als das Schaltwerk. Wer wirklich gute Hardtails mit 29 Zoll haben möchte, wird in dieser Preisklasse aber schwerlich das Richtige finden. Es lohnt sich, mehr Geld zu investieren, weil die Bikes ansonsten meist zu schwergängig sind. Wenigstens 1.500 Euro sollten eingeplant werden.

Auch an das Zubehör denken!

Auch zu den ersten Touren eines Anfängers sollten gewisse Ausstattungsgegenstände gehören:

  • Funktionsshirt
  • gut sitzende Hose (am besten eine Bike-Hose wählen)
  • Handschuhe
  • Helm

Diese sind Voraussetzung für gutes Fahren. Bike-Schuhe sind praktisch und werden sicherlich später noch das Zubehör komplettieren, aber anfangs reichen auch gut sitzende Turnschuhe, sofern Plattformpedale vorhanden sind.

Neben dem Fahrer muss natürlich auch das Bike das wichtigste Zubehör bekommen. Die Luftpumpe gehört zur Standardausrüstung, doch auch ein Satteltäschchen mit dem nötigen Werkzeug sowie ein Ersatzschlauch sollten immer mitgeführt werden.

Braucht es ein spezielles Damenmodell?

Auch bei anderen Fahrrädern gibt es spezielle Damenmodelle, die auf die Anatomie der Fahrerinnen zugeschnitten sind. Experten raten Frauen unter 1,70 m Körpergröße dazu, diese Modelle ruhig einmal zu probieren. Sie können hier aufrechter sitzen, die Bikes sind meist leichter und haben eine feinere Abstimmung des Fahrwerks. Ein Bike mit 29 Zoll ist aber bei kleinen Rahmengrößen nicht zu empfehlen.

Über den Autor

Marius Beilhammer

Marius Beilhammer, Jahrgang 1969, studierte Journalismus in Bamberg. Er schreibt bereits viele Jahre für technische Fachmagazine, außerdem als freier Autor zu verschiedensten Markt- und Businessthemen. Als fränkische Frohnatur findet er bei seiner Arbeit stets die Balance zwischen Leichtigkeit und umfassendem Know-how durch seine ausgeprägte Affinität zur Technik.

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