MSA Trenoli Citta und Primo: E-Bike mit Allradantrieb aus der Oberpfalz

Allradantrieb für Fahrräder? Klingt abgefahren! Was wir bislang nur von Geländewagen kennen gibt es jetzt auch für das E-Bike. Das neue hoch moderne Pedelec heißt Trenoli und wurde von dem Zweirad-Spezialisten MSA (Motor Sport Accessoires) entwickelt.

Das kann das MSA Trenoli E-Bike

Das Trenoli gibt es in sechs verschiedenen Modellen. Die Tourenräder Urbano und Marzo sowie die City-Räder Centro und Inizio sind wie die meisten E-Bikes mit Bosch-Mittelmotoren ausgestattet. Allerdings hat diese Art von Elektromotor erstmals eine Rücktrittsfunktion. Zudem sind die Motoren kleiner und geräuschärmer und lassen dem Fahrer so etwas mehr Bodenfreiheit. Energie bekommt der Motor durch Lithium-Ionen-Akkus, die laut Hersteller am Rad in kurzer Zeit aufgeladen können.

Da die Motoren direkt am Tretlager eingebaut wurden und die Kraft direkt auf die Kette übertragen, ergibt sich ein tiefer Fahrzeugschwerpunkt, der einen stabilen und wendigen Lauf des Rades ermöglichen soll. Auf dem Bordcomputer kann der Fahrer zwischen fünf Fahrmodi wählen und Infos zur Geschwindigkeit und zum Ladezustand der Akkus abrufen.

Trenoli Citta und Primo mit Allradantrieb

Die beiden Modelle Citta und Primo sind zudem mit dem sogenannten Twin Sensor-Frontmotorsystem ausgestattet. Das ist das System für den Allradantrieb. Das Ganze funktioniert so, dass während das Hinterrad durch menschliche Kraft angetrieben wird, das Vorderrad durch den Elektromotor angetrieben wird. So werden beide Räder gleichzeitig angetrieben und es folgt eine ausgewogene Beschleunigung des E-Bikes.

Preislich liegt das Einstiegsmodell bei 1.699 Euro und das teuerste Trenoli-Pedelec bei 2.699 Euro.


Bildnachweis: © Trenoli

Über Klaus Müller-Stern

Klaus Müller-Stern (25) studiert aktuell Maschinenbau, beschäftigt sich daneben jedoch schon lange mit allen Aspekten rund um Selbstständigkeit und Unternehmensgründung. Eloquent und scharfsinnig bringt er Themen wie Social Media oder den Finanzsektor auf den Punkt. Darüber hinaus blickt der passionierte Laufsportler in seinen Beiträgen hinter die Kulissen erfolgreicher Startup-Firmen.

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