Rad am Ring: Erstes 24h-E-Bike-Rennen am 26.07.2014

Rad am Ring: Erstes 24h-E-Bike-Rennen am 26.07.2014

Rad am Ring“, die Traditionsveranstaltung am Nürburgring, ist eine der größten Breitensport-Veranstaltungen Deutschlands.
Es freut uns sehr, dass auch hier dieses Jahr erstmalig eine eigene E-Bike Kategorie eingeführt wurde: das „24h-eBike-Rennen – epowered by Bosch“!

Rund 10.000 Teilnehmer und ca. 15.000 Besucher werden von den Veranstaltern dieses Jahr erwartet.

Die Strecke „Grüne Hölle“

An den Start gehen werden beim „24h-eBike-Rennen“ ausschließlich Vierer-Teams. Pedelecs mit verschiedenen Antriebskonzepten sind erlaubt, allerdings liegt die maximal erlaubte Unterstützung bei 25 km/h.

Eine Runde über die Grand-Prix-Strecke und die Nordschleife gedreht, bedeutet in der „E-Bike-Version“ knapp 25 Kilometer hinter sich zu lassen. Hier kommt aber keine Langeweile auf: 90 Kurven und mehr als 500 Höhenmeter sorgen für Abwechslung.
Im Gegensatz zur Rennrad– und MTB-Variante fahren die E-Biker auch über die Steilstrecke.

Spätestens an dem Punkt der Strecke, dem legendären „Karussell“ bis zur „Hohen Acht“ wird der Spitzenwert von rund 27 Prozent Steigung erzielt. Hier wird jedem klar dass die Nordschleife „Grüne Hölle“ genannt wird.
Geschwindigkeiten bis 100 km/h im Abschnitt „Fuchsröhre“ können dann im Anschluss wieder mit einem tollen Blick über die Eifel-Landschaft erreicht werden. Abwechslungsreich wird es auf jeden Fall!

90 Kurven auf der „E-Bike-Strecke“ gestalten das Rennen abwechslungsreich.

Körperliche Fitness, taktisches Verhalten und fahrerisches Können sind gefragt

Kurvige Bergab-Passagen und anspruchsvolle Steigungen fordern nicht nur körperliche Fitness sondern vor allem fahrerisches Geschick.
Die fast 30 Prozent Anstieg werden die E-Bike-Rennteilnehmer zwar besser meistern und schneller auf Geschwindigkeit kommen, dennoch ist auch Kondition und Ausdauer der E-Biker entscheidend.
24 Stunden können sehr lang sein, das weiß jeder, der das schon einmal mitgemacht hat: das E-Bike-Rennen ist für Fahrer, Teams und Technik gleichermaßen ein aufregender Härtetest und Dauertest.
Die ausreichende Erholung erhalten die Fahrer in dem Zelt, das Bosch den Teilnehmern zu Verfügung stellen wird. Natürlich wurde auch an ausreichend Ladestationen gedacht. Jeder Teilnehmer verfügt über eine eigene Parzelle zum Laden der E-Bike-Akkus, hierfür ist ein spezieller E-Bike Bereich im Fahrerlager reserviert.

 

Rahmenprogramm

Auch Nicht-Teilnehmer kommen auf Ihre Kosten: Neben den Renner ist auf dem Nürburgring diesen Juli einiges geboten: Informationen rund um das Themen Rad, Reisen und Zubehör findet man auf dem Freigelände im Fahrerlager. Besucher haben zudem die Möglichkeit E-Bikes zu testen. Hierfür ist der Bereich der sogenannten Müllenbachschleife (südlicher Teil der GP-Strecke) mit einem 1,4 km langen Rundkurs und zusätzlichen Offroad-Passagen vorgesehen.
Schauen Sie doch einfach auch mal vorbei! Der Besuch von Expo-Gelände und Testparcours ist für alle Zuschauer und die teilnehmenden Teams kostenlos…

Ein besonderes Anliegen ist es mir – falls Sie eine weiter Strecke anreisen – ein Hotel zu empfehlen:

Rieder Am Nürburgring

Herzlich und familiär ist das familiengeführte 3-Sterne- Hotel im kleinen Ort Wiesemscheid. Zur Rennstrecke sind es nur 5 Kilometer.
Tipp: falls man den Ausflug gerne mit einer Stadtbesichtigung verbinden möchte: Köln ist bereits in einer Autostunde zu erreichen.

Preis: Ein Doppelzimmer bekommt man hier ab € 90,- (inkl. Frühstück)


Bildnachweis: © alle Bilder: www.radamring.de

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Über 

Marius Beilhammer, Jahrgang 1969, studierte Journalismus in Bamberg. Er schreibt bereits viele Jahre für technische Fachmagazine, außerdem als freier Autor zu verschiedensten Markt- und Businessthemen. Als fränkische Frohnatur findet er bei seiner Arbeit stets die Balance zwischen Leichtigkeit und umfassendem Know-how durch seine ausgeprägte Affinität zur Technik.

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