70 km/h

70 km/h

Mit 70 km/h durch die Landschaft radeln? Trefecta Mobility hat ein Fahrrad in der Pre-Order-Phase herausgebracht, welches im Grunde gar nicht mehr als solches bezeichnet werden dürfte. Es handelt sich vielmehr um ein High-End-Gerät, welches sich mit seiner Ausstattung fernab normaler Bikes befindet und bis zu 70 km/h erreicht. Dabei trifft aber gerade das auf das Interesse vieler Menschen, die ein hohes Bedürfnis nach Mobilität haben und die immer wieder neue Mittel und Wege suchen, um besser voranzukommen.

Was ist das Trefecta Bike und warum kann es 70 km/h schnell sein?

Bei diesem Fahrrad handelt es sich um ein High-End-Modell mit Elektroantrieb, welches bis zu 70 km/h schafft. Das Trefecta DRT stammt aus der Hand eines Entwicklerteams aus den Niederlanden, aus Deutschland und der Schweiz, wobei die Ingenieure ihr Fachwissen aus der Luft- und Raumfahrtbranche ebenso einbrachten wie die Erfahrung aus der Automobilentwicklung. Technologie, Mobilität und Kommunikation vereinen sich hier.

Entwickelt wurde ohne Zugeständnisse und Kompromisse: Zuerst ist da der Rahmen aus Aluminium, welches im Flugzeugbau eingesetzt wird. Reifen aus Karbonfasern und eine aktive Doppelkopf-Federgabel ergänzen den Rahmen zu einem ultimativen Sportrad. Das Bremssystem stammt aus der Formel 1. Dieses System lädt den Akku regenerativ, was beim Bremsen oder Bergabfahren möglich ist. Der Akku reicht damit bis zu 100 km!

Der Motor des Trefecta DRT kann sich ebenfalls sehen lassen: Er bringt 5,5 PS mit, 250 Nm Leistung und ist in der Lage, das Bike bis auf 70 km/h zu beschleunigen. Dieses Bike lässt sich dabei auch von keinem Untergrund beeindrucken und rollt auf der Straße ebenso zuverlässig wie auf steinigen Wegen, auf denen natürlich wiederum keine 70 km/h möglich sind. Geplant ist aber auch noch eine Straßenversion des Rades mit Namen Trefecta URB.
Wer mehr als die genannten 100 km radeln möchte, muss drei Stunden Pause einlegen und den Akku mit seinen 60 Volt laden. Natürlich ist auch der Tausch gegen ein bereits aufgeladenes Akku-Pack möglich.

70 km/h ohne Probleme und ein leistungsfähiger Computer

Das Getriebesystem des Bikes befindet sich ebenfalls auf High-End-Niveau und ermöglicht es dem Fahrer, vergleichsweise wenig Kraft einzusetzen und dennoch ein hohes Tempo zu erreichen. Die Motorleistung stärkt den Radfahrer und bringt ihn locker auf die Maximalgeschwindigkeit von 70 Stundenkilometern. Dabei sei übrigens erwähnt, dass der Akku die genannten 100 Kilometer ohne zusätzliches Trampeln des Radfahrers erreicht. Eine beachtliche Leistung für die mit Lithium-Ionen bestücke Batterie.

Immer an Board dabei – auch bei 70 km/h – ist ein Computer, der für die Überwachung der Steuerungseinheiten zuständig ist. Er ist außerdem kompatibel für Wifi und Bluetooth und er ermöglicht eine Interaktion mit dem Smartphone. Wer also mit dem Trefecta unterwegs ist, bekommt puren Fahrspaß bei bis zu 70 Stundenkilometer und ist darüber hinaus auch auf längeren Fahrten immer mit der ganzen Welt verbunden. Die aktuellen Fahrdaten lassen sich hier in Echtzeit anzeigen, was vor allem zur Unterstützung eines aktiven Trainings von Bedeutung ist. Außerdem können direkt verschiedene Einstellungen am Bike geändert werden, was wiederum über eine App möglich ist. Ein Beispiel: Die Einstellungen des Fahrwerks sollen an die Umgebung angepasst werden, die sich nach einer gewissen Fahrtstrecke doch geändert hat. Des Weiteren ist die Einstellung des Drehmoments zu ändern, sodass ein Überschlag des Bikes oder auch ein Aufsteigen desselben verhindert werden kann.

Die einzelnen Versionen kosten ab 22.500 Euro, wobei es sich dabei um die Grundausstattung handelt. Das am besten ausgestattete Modell kostet etwas über 39.000 Euro, was sicherlich manche Biker zu der Überlegung bringen wird, ob das Geld nicht doch in Auto investiert werden sollte. Allerdings – der Fahrspaß mit diesem Bike von Trefecta ist nicht zu toppen und wer mit 70 Stundenkilometern auf zwei Rädern unterwegs ist, wird sich kaum in ein geschlossenes Auto wünschen.


Bildnachweis: © Trefecta

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Über 

Hans-Jürgen Schwarzer (Link Google+) leitet die Online-Agentur schwarzer.de software + internet gmbh. Als Unternehmer und Verleger in Personalunion wie auch als leidenschaftlicher Blogger gehört er zu den Hauptautoren von startup-report.de. Innerhalb seiner breiten Palette an Themen liegen dem Mainzer Lokalpatriot dabei vermeintlich „schräge“ Ideen oder technische Novitäten besonders am Herzen.

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One Comment

  1. 8. August 2016

    Wow 70 km/h. Wahrscheilich kostet es schon fast so viel wie ein Auto… Da ist man ja schnellstraßentauglich. Da kommen einem die maximal 45 km pro Stunde der üblichen E-Bikes schon schnell vor.

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