Zweiwöchige Auszeichnung im Landratsamt würdigt vielseitiges Radlertum im Kreis

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Die landkreisweite Stadtradeln-Aktion in Donau-Ries mobilisierte 3.411 Radfahrerinnen und Radfahrer, die in einem dreiwöchigen Zeitraum 961.840 Kilometer umweltfreundlich zurückgelegte Kilometer erreichten und somit 158 Tonnen CO2 vermieden. Im Landratsamt Donauwörth erfolgte die Auszeichnung der leistungsstärksten Teams, einzelner Radbegeisterter und Schulen wie der Gebrüder-Röls-Grundschule Donauwörth. Zukünftig plant die Kreisverwaltung den systematischen Ausbau sicherer Radwege, den Ausbau von Fahrradstationen und verbindende Radverkehrsstrategien für den Alltagsverkehr. Partnerschaften, Förderprogramme und Schulinitiativen sollen Vorhaben unterstützen.

Donau-Ries Stadtradeln bringt 961.840 Kilometer und 158 Tonnen CO2-Einsparung

Preisträgerinnen und Preisträger des Stadtradelns (Foto: Fiorella Salamena (ADFC))

Preisträgerinnen und Preisträger des Stadtradelns (Foto: Fiorella Salamena (ADFC))

Die Preisverleihung im Landratsamt Donauwörth ehrte 3.411 Radlerinnen und Radler, die beim Stadtradeln in drei Wochen zusammen 961.840 Kilometer zurückgelegt haben. Radwegebeauftragter Stefan Roßkopf und Bianca Kratzsch erläuterten, dass dies zu einer Einsparung von 158 Tonnen CO2 geführt hat. Landrat Dinkelmeier sprach Lob für das Engagement aus und richtete besondere Anerkennung an die teilnehmenden Schulen beim Schulradeln, da sie maßgeblich zur Stärkung von Umweltbewusstsein und Gemeinschaft in der Region beitragen.

411 Radler erbringen fast eine Million Kilometer für Klimaschutz

Im Rahmen des Stadtradelns im Landkreis Donau-Ries zeigte sich, wie effektiv Alltagsradeln den CO2-Ausstoß senkt. Mehr als 3.400 Teilnehmer legten gemeinsam 961.840 Kilometer zurück und ersetzten dadurch zahlreiche Autofahrten. Durch dieses Engagement wurden 158 Tonnen CO2 eingespart. Die Aktion unterstreicht, dass durch lokale Mobilitätsinitiativen substanzielle Beiträge zu Klimaschutz und Nachhaltigkeit erbracht werden können und motiviert Kommunen sowie Bürgerinnen und Bürger, sich dauerhaft für den Radverkehr einzusetzen.

Schulradeln-Initiative stärkt nachhaltigen Klassenzusammenhalt und fördert frühzeitig ökologische Kompetenzen

Beim Schulradeln wurden die Aktivitäten der Gebrüder-Röls-Grundschule Donauwörth, der Grundschule Marktoffingen und der Mittelschule Oettingen i. Bay. gewürdigt. Die Auszeichnung honoriert, dass schon Grundschüler und Jugendliche Verantwortung für den Klimaschutz übernehmen, indem sie Wege per Rad zurücklegen. Neben der Vermittlung ökologischer Kompetenzen fördert das gemeinsame Erlebnis das soziale Lernen: Schülerinnen und Schüler erfahren Teamarbeit, Rücksicht und gegenseitige Motivation, was den Zusammenhalt in den Klassen dauerhaft verbessert und das Gemeinschaftsgefühl stärkt.

Gemeindeweite Aktion: Mittwochsradler gewinnen, Friends belegen zweiten Rang Oettingen

Die Trias der Siegermannschaften umfasst Die Mittwochs Radler aus Oettingen mit herausragenden 67.300 Kilometern, die Hof und Stadtapotheke Friends mit 35.320 Kilometern und den DAV Donauwörth mit 27.045 Kilometern. Auf den Plätzen eins bis drei demonstrierten diese Teams in ebenso disziplinierter wie kreativer Weise, wie sorgsame Planung, permanente Kommunikation und gegenseitige Unterstützung Spitzenleistungen ermöglichen. Ihre Erfolge dienen als Ansporn für alle Radelnden im Landkreis, sich ebenfalls für nachhaltige Mobilität zu engagieren.

Höchstwerte erreicht: Die drei Einzelfahrer beeindrucken mit 3.510 Kilometern

Mit ihren Spitzenwerten von 3510, 3294 und 2739 Kilometern setzten Holger Rosenwirth, Karl Roßkopf und Eslam Payenda individuelle Meilensteine. Diese Distanzen entstanden durch eine Kombination aus konsequentem Ausdauertraining und adaptiven Ernährungskonzepten. Jede Trainingseinheit wurde mit Blick auf Energiehaushalt und Erholungsbedarf geplant. Zusätzlich nutzten sie moderne Tracking-Technologie zur Leistungsanalyse. Ihre Ergebnisse verdeutlichen das Potenzial datenbasierter Trainingssteuerung und hohe persönliche Zielorientierung.

ERC Monheim, Biobiker Mertingen und Tischtennis Freunde teilen Teamspitze

Das Ranking der gefahrenen Kilometer pro Kopf weist ERC Monheim mit 824 Kilometern als Spitzenreiter aus. Auf den Plätzen zwei und drei folgen die Biobiker Mertingen mit 805 Kilometern und die Tischtennis Freunde Mertingen mit 709 Kilometern pro Person. In der Schulwertung führt die Ludwig-Bölkow-Berufsschule Donauwörth mit 289,5 Kilometern pro Kopf, gefolgt vom Albrecht-Ernst-Gymnasium Oettingen i. Bay. mit 278,7 km und der Realschule Heilig-Kreuz Donauwörth mit 204,1 km. ausgezeichnet. sichtbar

Landkreis investiert in Radwege und Abstellanlagen für Alltagsradler konsequent

Die örtliche Radverkehrsverwaltung plant eine deutliche Verbesserung der Infrastruktur für das tägliche Fahrradfahren, die in den nächsten Jahren umgesetzt werden soll. Geplant ist der Ausbau verkehrsberuhigter Fahrradkorridore, die Installation zusätzlicher überdachter Abstellanlagen sowie die Einrichtung von Reparaturstationen entlang wichtiger Routen. Parallel dazu sind Schulungsangebote für Kommunalverwaltung und Fahrradmobilisten vorgesehen. Ziel ist es, das Radfahren als attraktive Alltagsoption zu etablieren und langfristig den CO2-Ausstoß zu reduzieren. Evaluation, Bürgerdialog und Fördermittel geplant.

Der Kreis Donau-Ries hat mit dem Stadtradeln deutlich gemacht, wie lokal organisierte Fahrradkampagnen Klimaschutz und gesundheitsfördernde Bewegung verbinden. 3.411 Radbegeisterte legten in drei Wochen beeindruckende 961.840 Kilometer zurück und reduzierten ihren CO2-Ausstoß um 158 Tonnen. Die Teilnahme von Schulen und Unternehmen verstärkte den Gemeinschaftsaspekt. Klar definierte Ziele wie sichere Verbindungen, Schulwegefreundlichkeit und barrierefreie Radstationen sollen in den kommenden Monaten umgesetzt werden, um die Verkehrswende weiter voranzutreiben und Radnutzung attraktiv fördern.

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