Woran erkennt man ein gutes E-Bike im Fahrrad Shop?

In den letzten Jahren haben E-Bikes in Deutschland an Popularität gewonnen. Während sich der Verkauf in den Anfangsjahren eher schleppend gestaltete, bezeugen Verkaufszahlen von mehr als 1,3 Millionen (Mitte 2013), dass sich das E-Bike auf dem Markt durchsetzen konnte. Grund für die zögerlichen, anfänglichen Verkaufszahlen war sicher die unzureichende Akku-Kapazität mit dem entsprechenden Memory-Effekt und auch die Tatsache, dass sich die E-Bikes hauptsächlich an die Zielgruppe der Senioren richtete, wirkte sich negativ auf die Popularität des E-Bike aus.

Mittlerweile gibt es jedes erdenkliche Fahrradmodell auch in Form eines E-Bikes, ob als Tourenrad und Citybike als auch für den sportlichen Bereich in Form eines Rennrads oder Mountainbikes.

Bevor man sich für ein E-Bike in einem Fahrrad Shop entscheidet, sollte man zunächst das passende Modell ins Auge fassen und sich im Vorfeld überlegen, was das E-Bike leisten soll. Hierbei sollte die Frage im Vordergrund stehen, in welcher Form das E-Bike genutzt werden soll. Im Prinzip gelten zunächst die selben Überlegungen als wenn man ein Fahrrad ohne Motorunterstützung kaufen würde.

Desweiteren ist unbedingt auf die Qualität des E-Bike zu achten. Grundsätzlich sollte man davon Abstand nehmen, das E-Bike zum Tiefpreis in einem Discounter zu kaufen. Im Test haben diese Räder keine guten Ergebnisse erzielt, wobei die Akku-Kapazität und die Stabilität des Rahmens besonders schlecht abschnitten.

E-Bikes auf dem neusten Stand der Technik sind im Fahrrad Shop zu finden. Bei der Wahl sollte man sich nicht an den preisgünstigsten Modellen orientieren, sondern die Motor- und Akkuleistung vergleichen. Beim Akku gilt es, darauf zu achten, ob es sich um einen Lithium-Eisen-Phosphat-Akku handelt. Diese haben sich durch ihre weite Reichweite und die lange Lebensdauer bewährt. Ebenso ist anzumerken, dass diese Akkus keinen Memoryeffekt aufweisen.

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Über 

Klaus Müller-Stern (25) studiert aktuell Maschinenbau, beschäftigt sich daneben jedoch schon lange mit allen Aspekten rund um Selbstständigkeit und Unternehmensgründung. Eloquent und scharfsinnig bringt er Themen wie Social Media oder den Finanzsektor auf den Punkt. Darüber hinaus blickt der passionierte Laufsportler in seinen Beiträgen hinter die Kulissen erfolgreicher Startup-Firmen.

One Comment

  1. 8. April 2014

    Geschmäcker sind verschieden… ebenso die Erfahrung mit Rädern.
    Leider gibt es keien eierlegende Wollmilchsau (!) die alles kann.

    ABER für schlappe 2500 – 3000 Euronen bekommt man schon einen guten Kompromiss.
    Für mich kommt daher nur ein eBike (!) in Frage, dass aussieht wie ein Mountainbike und sich auch so fährt. Da engt sich das Angebot an Bikes drastisch ein.
    Der nächste Punkt ist ein brauchbarer, verschleißarmer Nabenmotor im Hinterrad.
    Da wird das Angebot nochmals kleiner…
    Für mich war der Grund der Entscheidung daher einfach… zum damaligen Zeitpunkt (2012) kam daher das KTM eRace gerade recht.
    Der Grund für einen Hinterrad Nabenmotor ist einfach, wenn mal der Motor streikt, dauer erfahrungsgemäß eine Reparatur ewig, in dieser Zeit tausche ich das Hinterrad aus auf ein normales undkann das Bike als MTB weiterverwenden….
    Das einzige Problem mit solchen Bikes ist, dass diese Typen nicht wirklich strassentauglich sind.
    Also aufrüsten, Beleuchtung, Kotschutz und Gepäcksträger, so wird ein brauchbares eBike (Pedelec) alltagstauglich….

    Bilder auf http://www.jenisy.at

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