DAYMAK The BEAST: Off-Road-E-Bike mit Solar-Power

DAYMAK The BEAST: Off-Road-E-Bike mit Solar-Battery-Pack

Das „The BEAST“ ist das jüngste Baby des kanadischen E-Bike-Herstellers Daymak. The BEAST hat zwei Jahre Entwicklungszeit verschlungen, die sich jedoch gelohnt haben. Seit Daymak im Jahr 2011 sein Shadow E-Bike vorstellte, hat sich viel getan. Mit seinen 8 Zoll großen Rädern erinnert es ein wenig an ein Fatbike. Ein Fatbike, das von einem Battery-Pack gespeist wird, das sich seinen Saft aus der Sonne holt. Geländegängig ist es auch noch, treibt es doch sein Unwesen bevorzugt auf wildem Untergrund – stets angetrieben von Solarstrom!

Daymak The BEAST im Video

Daymak hat auch ein Video bereitgestellt, dass erahnen lässt, mit wieviel Fun man mit The BEAST durch die Wildnis brettern kann.

The BEAST: ungewöhnlich wohin man sieht

Irgendwie erinnert es auch an die eScooter, wegen denen Daymak damals gegründet wurde. Aber irgendwie ist es auch eine Art Chopper. Die 10-Zoll-Messing-Felgen stecken in ihrer Federgabel auf der ein 4500 Lumen-Strahler für Helligkeit sorgt. Der ganglose Motor scheint eher bescheiden mit seinen 500 Watt, dennoch bringt es das „The BEAST“ auf stolze 32 km/h. Mit einer Batterieladung kommt man immerhin 40 km weit. Der Messing-Rahmen sitzt auf zwei 19,7-Zoll Off-Road-Reifen und ist gerade mal 1,92 Meter lang bei einer Höhe vom 1,10 Meter bei denn aber doch 55 kg Gewicht.

Die 15 Wh-Solarzellen besorgen Energie für den 700 Wh Lithium-Akku mit kontinuierlichem Erhaltungsladen. Eine Akkuladung reicht für etwa 40km und die Solarzellen liefern innerhalb von acht Stunden weitere 10 km Reichweite dazu, wenn sie Sonnenlicht ausgesetzt sind.

32 km/h Speed: straßentauglich in Kanada

Der Motor könnte bestimmt noch ein bisschen mehr Speed geben. Aber damit das „The BEAST“ in Kanada die Straßenzulassung erhalten konnte, wurde die maximale Geschwindigkeit im reinen Motorbetrieb auf eben diese 32 km/h (20 mph) begrenzt. Damit kann man mit dem „The BEAST“ mal eben locker und problemlos vom Gelände auf die Straße wechseln.

Solar-Einheit mit zwei USB-Ports

Die abnehmbare Solar-Einheit hat auch zwei USB-Ports, dies es natürlich auch andere geräte versorgen lässt. Vorne und hinten hat das gute Stück hydraulische Scheibenbremsen. Obwohl es mit einem Schlüssel bedient wird hat es über Bluetooth eine Option für eine Smartphone-App. Mit der App kann man alle seine Daten einsehen von der Geschwindigkeit über den Grad der Akkuladung, den Entfernungsmesser, die Motortemperatur, die Reiseentfernung und GPS Tracking.

Was kostet das The BEAST?

Mit der hier beschriebenen Ausstattung liegt das The BEAST bei etwa 2.400 Euro. Darüber hinaus will Daymak auch eine Basisversion anbieten. Diese hat ein Gewicht von 75 kg mit einem Stahlrahmen und einem kleinen 600 Wh Blei-Akku. Der Preis dürfte dann bei etwa 880 Euro liegen. Aktuelle Planung ist es, das E-Bike aus der Serienproduktion im Sommer ausliefern zu können. Wer an der „Kickstarter“-Kampagne teilnimmt, kann als Frühbucher sein Bike sogar für ungefähr 700 bis 2000 Euro bekommen.

Wer ist Daymak?

Daymak startete 2001 quasi im Hinterhof. Die Gründerin Yeg Baiocchi sucht nach einem Geschenk für ihre Tochter Daniela – und fand es in einem eScooter. In ganz Kanada konnte sie keinen eScooter finden und als sie einen in den USA kaufen und nach Kanada einführen wollte, kam der eScooter genau bis zur kanadischen Grenze, wo er vom kanadische Zoll gestoppt wurde. Aber Daymak wurde gegründet, denn sie erkannte schnell die Marktchancen in Kanada.

Yeg Baiocchi lernte aus ihren ersten Erfahrungen und aus der Garage von damals ist das 3000 m² Lager von heute geworden, von dem aus sie über 100 Händler beliefert. Daymak gehört seit 2011 zu den am schnellsten wachsenden Unternehmen in Kanada. Daymaks Produkte haben eine ganze Reihe von Preisen gewonnen, darunter den Cleantech North Award, most innovative products auf der CES 2012 und „Top 100 Bike designs“.

Im Jahr 2014 hat Daymak das „Daymak Drive System“ auf den Markt gebracht. Das Daymak Drive System ist ein selbstaufladendes System, das aus nur vier Modulen besteht: einem Antriebsrad, einem Solar-Batterie-Pack, einem Pedal-Assistenz-System und einem Smart Key.


Bildnachweis: © daymak.com

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Hans-Jürgen Schwarzer (Link Google+) leitet die Online-Agentur schwarzer.de software + internet gmbh. Als Unternehmer und Verleger in Personalunion wie auch als leidenschaftlicher Blogger gehört er zu den Hauptautoren von startup-report.de. Innerhalb seiner breiten Palette an Themen liegen dem Mainzer Lokalpatriot dabei vermeintlich „schräge“ Ideen oder technische Novitäten besonders am Herzen.

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