E-Bikes von Grace

Grace MX und Grace Easy: Computerbild testet E-Bikes

Computerbild hat zwei E-Bikes von der Marke Grace getestet: Das Grace MX und das Grace Easy. In verschiedenen Praxistests durch Hamburg, Italien, Kroatien, Fehmarn und Sylt wurden die Räder auf Herz und Nieren überprüft.

Citybike vs. Mountainbike

Während das Mountinbike MX S-Pedelec mit einem 350 Watt starken Motor eher für das Gelände ausgelegt ist, ist das Citybike Easy Pedelec mit dem etwas schwächeren 250 Watt Motor perfekt für die Stadt. Zunächst testete Computerbild den Aufbau der Räder, der sich als idiotensicher erwies. Nach einer Akku-Ladezeit von ca. drei Stunden waren die Räder startklar. Weil das MX bis zu 45 Kilometer pro Stunde schnell werden kann, ist hier wie bei einem Mofa Führerschein, Kennzeichen und Haftpflichtversicherung nötig. Da das Grace Easy nur 25 Kilometer pro Stunde schafft, ist das hier nicht nötig.

Das Grace MX ist ein Mountainbike mit Elektromotor.

Das Grace MX ist ein Mountainbike mit Elektromotor.

Das Grace Easy eignet sich perfekt für die Stadt.

Das Grace Easy eignet sich perfekt für die Stadt.

Grace MX und Grace Easy im Praxistest

Der Praxistest von Computerbild fiel durchweg positiv aus. Beim Grace Easy muss der Fahrer nur leicht treten, um zügig voran zu kommen. Der MX-Fahrer musste zwar deutlich mehr strampeln, kam dafür aber auf eine deutlich höhere Geschwindigkeit. Beide E-Bikes unterschieden sich also in ihrer Geschwindigkeit und in dem Fahrverhalten, jedoch wurden beide von den Fahrern positiv bewertet.

In einem weiteren Praxistest von Computerbild wurde der Arbeitsweg mit dem MX und dem Easy getestet. Eine Entfernung von 45 Kilometern war die Teststrecke. Es stellte sich heraus, dass der Akku nicht genug Energie für eine solche Distanz hat, das heißt der Tester musste Energie sparen indem er mit maximal 30 km/h unterwegs war. Das Ziel wurde nach ein dreiviertel Stunde erreicht, dann war der Akku jedoch leer.

Auch querfeldein mussten sich die E-Bikes von Grace beweisen. Das Citybike schied hier direkt aus, da es für das Gelände absolut ungeeignet ist. Das Grace MX war jedoch gut unterwegs und bot dank gefederter Frontgabel mit Stroßdämpfern sogar viel Komfort. Im Vergleich zu einem herkömmlichen Mountainbike ist das E-Bike MX jedoch mit 23,5 Kilogramm ein echtes Schwergewicht.

Akkuleistung der Grace E-Bikes

Ein Elektro-Rad ohne Akku-Kraft ist witzlos, denn solch ein schweres E-Bike lässt sich schwer mit reiner Muskelkraft bewegen. Daher sollten Sie immer den aktuellen Ladezustand auf dem Display am Lenker im Blick haben. Über eine Wahltaste kann man die Leistungsstufe des Motors regulieren. Doch Achtung! Viel Motorleistung bedeutet zwar, dass Sie Ihre Kräfte schonen, aber gleichzeitig mindert es die Reichweite. Daher sollte man sich laut Computerbild lieber mit einem geringeren Höchsttempo anfreunden und dafür etwas mehr strampeln. Im Computerbild-Test war der Akku des Grace MX nach einer Vollgas-Tour mit über 50 km/h schon nach 20 Kilometern leer. Beim Test am Gardasee kamen die Tester sogar auf Höchstgeschwindigkeiten von bis zu 80 Kilometer pro Stunde.

MX und Easy: Fazit von Computerbild

Die Tester von Computerbild sind von den E-Bikes des Herstellers Grace begeistert. Die teils geringen Akkuleistungen seien zwar ein Problem, jedoch wachse die Zahl der kostenlosen Ladestationen und in der Stadt sei ein E-Bike perfekt, um der täglichen Stauplage zu entrinnen.


Bildnachweis: © alle Bilder: Grace

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Über 

Klaus Müller-Stern (25) studiert aktuell Maschinenbau, beschäftigt sich daneben jedoch schon lange mit allen Aspekten rund um Selbstständigkeit und Unternehmensgründung. Eloquent und scharfsinnig bringt er Themen wie Social Media oder den Finanzsektor auf den Punkt. Darüber hinaus blickt der passionierte Laufsportler in seinen Beiträgen hinter die Kulissen erfolgreicher Startup-Firmen.

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